Stiftingtaler Gespräche: “Krise ohne Ende? – Alternativen zum Sparzwang”

21 02 2012

Eurokrise ohne Ende? Bei einem „Stiftingtaler Gespräch“ am 1. März erforschen hochkarätige Wirtschaftsexperten Krisenursachen und bieten Alternativen zum Sparzwang an.

Wege aus der Eurokrise

In seiner jüngsten Publikation „Zehn Mythen der Krise“ wirft Heiner Flassbeck einen provokanten Blick auf das ökonomische Desaster, das Europa in Atem hält. Der 1950 geborene Wirtschaftsforscher, kurzzeitig Finanzstaatssekretär unter Oskar Lafontaine in der Regierung Schröder I, leitet bei der UNCTAD (UN-Organisation für Handel und Entwicklung) die Abteilung für Globalisierung und Entwicklung. Auf Flassbecks „Wege aus der Eurokrise“ kann man bei der AK-Podiumsdiskussion am 1. März gespannt sein (Beginn: 9.30 Uhr).

Marterbauer zur Staatsverschuldung

Nach der Eröffnung durch AK-Präsident Walter Rotschädl referiert außerdem Dr. Markus Marterbauer, Leiter der Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik in der AK Wien, zum Thema „Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit“. Das „Stiftingtaler Gespräch“ im AK-Festsaal wird von Radio Steiermark-Programmchefin Sigrid Hroch moderiert.

Anmeldungen per e-Mail an: eveline.decker@akstmk.at

 
Bild und Inhalt: www.akstmk.at
Datum: 1. März 2012
Zeit: 9.30 Uhr




Ausstellungseröffnung: “painting meets photography”

20 02 2012

Marleen Leitner und Michael Schitnig geben Einblicke in Seelenwelten, durch gegenübergestellte Begegnungen von Malerei und Photographie. Getrieben von Einflüssen aus Architektur und der immerwährenden Frage nach der eigenen Identität, verschwimmen Erinnerungen und Erlebnisse im stillen Zusammenspiel mit Raum und Farbe.

Eröffnung der Ausstellung:

Donnerstag, 23. Februar 2012, 18:30 Uhr

ÖGB, Karl-Morre-Straße 32, 8020 Graz

 

Die Ausstellung ist von Montag – Freitag von 8 – 17 Uhr zu besichtigen.

 





Lesetipp: 30-Stunden-Woche soll Vollbeschäftigung sichern

9 02 2012

Quelle: Die Zeit Online

von 

Wenn alle weniger schuften, gibt es genug Arbeit für jeden. Linke Ökonomen fordern allgemeine Arbeitszeitverkürzung; selbst vollen Lohnausgleich halten sie für machbar.

30 Stunden Wochenarbeitszeit für alle – das fordert eine Gruppe von alternativen Ökonomen, Vertretern von Gewerkschaften und Frauenverbänden sowie Aktivisten von Attac. Sie haben sich zur “Initiative Arbeitszeitverkürzung” zusammengeschlossen und wollen eine kürzere Normalarbeitszeit – bei vollem Lohn- und Personalausgleich.

Eine generelle Arbeitszeitverkürzung sei das wirksame Mittel gegen Arbeitslosigkeit und würde die moderne Arbeitsgesellschaft menschenfreundlicher machen, sagt Steinrücke, die Mitglied der Initiative ist. Eine kürzere Normalarbeitszeit ohne Gehaltseinbußen komme zudem vielen Beschäftigten entgegen. Besonders junge Mütter und Väter würden davon profitieren, weil sich Familie und Beruf leichter miteinander vereinbaren ließen. Auch Berufstätigen, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, kommt dieses Modell entgegen. Ältere Arbeitnehmer könnten auf diese Weise länger und gesünder im Beruf bleiben. Zugleich hätten Berufstätige mehr Zeit für Ehrenamt und politisches Engagement.

 

Der gesamte Artikel befindet sich hier: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/initiative-arbeitszeitverkuerzung-forderungen





Vermögensteuern jetzt!

1 02 2012

„Vermögenssteuern belasten den Mittelstand“ lautet das in Österreich in der politischen Diskussion immer wieder vorgebrachte Argument, wenn es darum geht, vermögensbezogene Steuern zu verhindern. Die Fakten sprechen aber eine andere Sprache, wie aus einer Studie der AK-Wirtschaftsabteilung hervorgeht.

10 Prozent besitzen 54% des Geldvermögens

Demnach besitzen die reichsten 10% der österreichischen Haushalte 54% des Geldvermögens, das 2011 insgesamt 471 Milliarden Euro ausmacht, also das 2,3fache der öffentlichen Verschuldung.

Ähnlich krass ist das Missverhältnis bei Immobilienvermögen. Das oberste Fünftel hält 75 Prozent des gesamten Immobilienvermögens, die „Top Ten“ allein 61%. Noch stärker sichtbar wird dieses Missverhältnis, wenn man jenes Immobilieneigentum betrachtet, das nicht als Hauptwohnsitz dient. Von diesen Immobilien hortet das oberste Zehntel nicht weniger als 85%. (Quelle: www.akstmk.at)

Mehr zum Thema inkl. der Studie zum download: hier





Demonstration Sozial KV – 1. Februar/16 Uhr/Volksgarten/Graz

31 01 2012

Flugblatt als .pdf zum weiterleiten





Infoabend für die Gewerkschaftsabendschule in Graz

30 01 2012

Am 25. April und 11. Juni 2012 finden jeweils ab 18.00 Uhr Infoabende für die kommende Gewerkschaftsabendschule in Graz statt. Einfach unverbindlich vorbeikommen und sich über das kostenlose Bildungsangebot für (zukünftige) Betriebsratsmitglieder und interessierte GewerkschafterInnen informieren.

Wo: ÖGB Graz, Karl-Morre-Straße 32, 8020 Graz, 1. Stock Kommunikationsraum





Aktionstag im privaten Gesundheits- und Sozialbereich am 1. Februar

24 01 2012
Demonstrationen in Wien, Linz, Graz und Klagenfurt – Bereits 300 Betriebsversammlungen abgehalten

Am 1. Februar finden in Wien, Linz, Graz und Klagenfurt Demonstrationen für eine faire Lohn- und Gehaltserhöhung für die mehr als 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich statt. Am 23. Jänner starteten die ersten der insgesamt 300 Betriebsversammlungen in ganz Österreich, in deren Rahmen Aktionen beschlossen werden. “Wir werden den Arbeitgebern zeigen, dass soziale Arbeit mehr wert ist.  Das derzeitige Angebot ist unzumutbar, da es mit einem Einkommensverlust gleichzusetzen ist!”, kommentieren die VerhandlerInnen der Gewerkschaften vida und GPA-djp, Michaela Guglberger und Reinhard Bödenauer den derzeitigen Verhandlungsstand.

Stimmung ist aufgeheizt
“Die Stimmung in den Betrieben ist aufgeheizt. Die Beschäftigen erwarten eine faire Einkommenserhöhung, die der wichtigen Arbeit entspricht, die sie im Interesse der Allgemeinheit tagtäglich leisten”, betont Michaela Guglberger, vida-Bundesfachgruppensekretärin für den Bereich der sozialen Dienste.

Erstmals flächendeckende Betriebsversammlungen
Erstmals finden in diesem Bereich flächendeckend in ganz Österreich Betriebsversammlungen statt. Die Kollektivvertragsverhandlungen mit der Berufsvereinigung der Arbeitgeber für Gesundheits- und Sozialberufe (BAGS-Kollektivvertrag) und der Caritas sind wegen inakzeptabler Angebote der Arbeitgeber ins Stocken geraten. Betroffen sind in Summe mehr als 100.000 Beschäftigte.

Steigender Arbeitsdruck und höhere Lebenskosten
“Wir gehen am 1. Februar auf die Straße, um den Arbeitgebern deutlich zu machen, dass ihre Beschäftigten eine kräftige Lohn- und Gehaltserhöhung fordern. Sie haben einen Abschluss verdient, der sowohl dem ständig steigenden Arbeitsdruck als auch den hohen Lebenskosten Rechnung trägt”, so Reinhard Bödenauer, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter in der GPA-djp.

Die Treffpunkte:

• Wien: 14:00 Uhr, GPA-djp Zentrale, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien
• Linz: 14:00 Uhr, Europaplatz
• Graz: 16:00 Uhr, Pavillion im Volksgarten
• Klagenfurt: 14:00 Uhr, ÖGB-Haus Klagenfurt, Bahnhofstraße 44

(Quelle: http://www.gpa-djp.at)

Linktipp:

www.gpa-djp.at

www.vida.at








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