Europäische Konferenz – “Bessere Chancen für Bildung und Beruf durch Beratung im Betrieb”

16 04 2012

Wien, 31. Mai 2012 bis 01. Juni 2012

ÖGB Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien 

31.05.2012: 10:30 Uhr (Registrierung ab 10:00 Uhr) Ende 17:00 Uhr,
01.06.2012: 09:00 Uhr Ende 13:00 Uhr

Anmeldung und Informationen auf: www.guidance-dialogue.eu

Bei der internationalen Konferenz in Wien werden erfolgreiche Projekte vorgestellt, die Beratung im Betrieb schon zum Inhalt haben und auch diskutiert welche Voraussetzungen notwendig sind, um für eine Verbreitung dieser Ansätze zu sorgen.

Schick uns jetzt schon Fragen zum Thema, die in den Konferenzablauf eingebaut werden: www.guidance-dialogue.eu

Rückfragen: claudia.leeb@oegb.at 

PROGRAMM:
(Änderungen vorbehalten)

Donnerstag, 31. Mai 2012

10:30 Uhr – Begrüßung und Eröffnung 

  • Erich Foglar – Präsident des ÖGB (A)

10:45 Uhr – Tagungsablauf (Übersicht, Infos)

11:00 Uhr – Projekt Guidance Dialogue 
Projektübersicht – “Was wollen wir erreichen”

  • Stephanie Odenwald – GEW (D)
  • Dorota Obidniak – ZNP (PL)
  • Alexander Prischl – ÖGB (A)
11:20 Uhr – 1. Hauptvortrag
Beratung in Betrieben

  • Marcel Fischell – Universität Duisburg – Essen (D)
12:00 Uhr – 2. Hauptvortrag
Learning Representatives in Irland: Grundidee, Geschichte, Erfolge

  • Ron Kelly – IDEAS Institute (IRL)

12:40 Uhr – Mittagspause

14:00 Uhr – 3. Hauptvortrag
Arbeitnehmerorientierte Bildungsberatung – Rahmenbedingungen, Umsetzung in Deutschland

  • Thomas Habenicht – IG Metall (D)

14:40 Uhr – Infos zu den Workshops (Themen, Akteure, Räume) 

15:00 – 18:00 Uhr – Workshops zu konkreten Projekten 
1.        Weiterbildungsberatung der IG BCE und Rufberatung
- Frank Czichos – IG BCE (D)
- Olaf Aschmann – IG BCE (D)
- Ursula Sorschag- bfi Wien (A)
2.        Arbeitnehmerorientierte Beratung der IG Metall
- Thomas Habenicht – IG Metall (D)
3.        Bildungsplattform des VÖGB und Ausbildung von BeraterInnen für die Beratung von Personen mit Migrationshintergrund
- Sabine Letz – ÖGB (A)
- Wilfried Rehfeld – GEW (D)
4.        Du bist was – du kannst was und Bildung hat Zukunft
- Johanna Wimplinger – AK Oberösterreich (A)
- Gerhard Hofer, MBA - AK Oberösterreich (A)

Freitag, 01. Juni 2012 

9:00 Uhr – Zusammenführung der Workshopergebnisse im Plenum 

10:00 – 11:30 Uhr – Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Gewerkschaften und BetriebsrätInnen 

12:00 Uhr – Resumeé, Ausblick, Abschluss 

  • Peter Schlögl – ÖIBF (A)
  • Stephanie Odenwald – GEW (D)
  • Alexander Prischl – ÖGB (A)
  • Dorota Obidniak – ZNP (PL)




Volksbegehren Bildungsinitiative: Eintragungswoche vom 3. – 10. November

3 11 2011

Die Forderungen im Detail: http://vbbi.at/volksbegehren/forderungen/

Während dieser 8-tägigen Eintragungsfrist sind alle stimmberechtigten Österreicherinnen und Österreicher aufgerufen, an den entsprechenden Gemeindeämtern das Volksbegehren zu unterschreiben.

Alle österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die in Österreich ihren Hauptwohnsitz haben und und am letzten Tag des Eintragungszeitraumes das 16. Lebensjahr vollendet haben, können das Volksbegehren mit ihrer Unterschrift unterstützen.

Damit eine parlamentarische Behandlung der Bildungsinitiative zustande kommt, sind 100.000 gültige Eintragungen erforderlich. Dabei werden die bereits vorgelegten rd. 52.000 Unterstützungserklärungen angerechnet.





Das neue Bildungsprogramm ist da!

17 08 2011

 

 

 

 

Hier klicken um das Bildungsprogramm als .pdf zu öffnen.

 

 

 

 

 

 





Bildung geht weiter!

7 04 2011

Der ÖGB hat im Jahr 2011 den Schwerpunkt Bildung ausgerufen.

(GO-News/ÖGB) PISA und andere Studien haben ans Tageslicht gebracht, dass Reformen im Bildungssystem überfällig sind. Die aktuelle Diskussion geht ÖGB und Gewerkschaften aber nicht weit genug. Denn Bildung geht weiter als bis zum Lehrabschluss, weiter als bis zur Matura, oder weiter als bis zum Studienabschluss. Bildung dauert ein Leben lang.

Neben einer guten Ausbildung bildet die ständige Weiterbildung die Basis für Chancen in der Arbeitswelt, gute Einkommen, ein sicheres Sozialsystem und einen konkurrenzfähigen Wirtschaftsstandort Österreich. ÖGB und Gewerkschaften fordern daher:

Gemeinsame Schule für 6- bis 15-Jährige

Schule muss Fähigkeiten fördern. Die Förderung hängt zu einem Großteil aber vom Einkommen der Eltern ab. “Wer sich Nachhilfe leisten kann, steht besser da. Mit deutlich mehr ganztägigen Schulangeboten würden sich Eltern auch die teuren Nachhilfestunden ersparen”, so ÖGB-Präsident Erich Foglar. Jährlich geben Eltern 120 bis 130 Millionen Euro für Nachhilfe aus. Der ÖGB fordert daher pro Bezirk zumindest eine Volks- und eine Mittelschule mit Ganztagsangebot.

Gleiche Bildungschancen für alle

Studien belegen, dass die frühe Zuweisung in Hauptschule oder Gymnasium auch eine Selektion in soziale Schichten ist. Geteilt wird nicht nach der Begabung, sondern nach der familiären Herkunft. Kinder von Eltern mit Uni-Abschluss gehen zu 65 Prozent in die AHS, Kinder von Eltern mit maximal Pflichtschule nur zu 15 Prozent. Ziel ist: Chancengerechtigkeit für alle.

Lehre als Überholspur

Die “Lehre mit Matura” muss flächendeckend und gratis angeboten werden, damit die Bildung auch nach dem Lehrabschluss weitergehen kann. Die gegenseitige Anrechenbarkeit von dualer Lehr- und berufsbildender Schulausbildung muss deutlich verbessert werden. Wer schon Schuljahre in der HTL verbracht hat, soll nicht mehr als Lehrling im ersten Lehrjahr eingestuft werden. Und wer mit einer fertigen Lehre in der Tasche noch in der Schule weiterlernen will, soll in eine entsprechend hohe Klasse eingeschult werden. Berufsbildende höhere Schulabschlüsse sollen als Lehrabschluss anerkannt werden, damit die MaturantInnen nicht bezahlt werden wie ein Lehrling, sondern korrekt als Fachkraft.

Weiterbildung zahlt sich aus

Weiterbildung ist ein Eckpfeiler des beruflichen Erfolgs. Hier kommt künftig auch den BetriebsrätInnen eine verantwortungsvolle Rolle zu. Diese werden sich verstärkt in der Rolle von BildungsberaterInnen wiederfinden und benötigen dazu die entsprechenden Werkzeuge. Für den Betriebsrat muss es daher Verbesserungen bei der Bildungsfreistellung geben.

Aber nicht nur für ArbeitnehmerInnen lohnt sich Weiterbildung. Eine Studie zeigt: Jeder in Weiterbildung investierte Euro bringt dem Unternehmen 13 Euro zurück. Doch derzeit spielt Geld bei der Weiterbildung insofern eine Rolle, als dass sich die Beschäftigten diese selbst bezahlen müssen. Daher fordert der ÖGB: Alle Bildungsabschlüsse bis zur Matura sollten gratis nachgeholt werden können.
(Textquelle: www.oegb.at)

Alle Infos, Forderungen und Materialien hier





Gute Bildung für gleiche Chancen

31 03 2011

 

Youtube Channel der GPA-DJP: hier





Presseartikel: Korso

14 04 2010
Neue Akzente in gewerkschaftlicher Bildungsarbeit
Der steirische Gewerkschaftsbund hat einen neuen Bildungssekretär: Auf Gerhard Winkler, der mit 1. März in Pension ging, folgt Klaus Breuss, 28, früher Sekretär der Gewerkschaftsjugend und nun im „Nebenjob“ auch Student der Volkskunde. Im vergangenen Jahr war er Motor des Schulterschlusses zwischen ÖGB und protestierenden Studierenden.
Mit Klaus Breuss sprach Christian Stenner. Um ganz offen zu sein: Manchmal hat man den Eindruck, dass es mit der politischen Bildung der ArbeitnehmerInnen bergab geht, vor allem, was alle Aspekte des Solidaritätsbewusstseins betrifft …
Wir gehen jedenfalls davon aus, dass an erster Stelle der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit die „Basics“ stehen müssen – wie zum Beispiel das Wissen um das Arbeitsrecht und die persönlichen Rechte der ArbeitnehmerInnen. Dazu kommen jetzt verstärkt Inhalte wie Internationalisierung, internationale und transnationale Konzerne oder FairTrade. Was die Aufklärung über die Hintergründe der Finanzspekulation betrifft, haben wir den Film „Let‘s make money“ schon öfters erfolgreich eingesetzt.
Die „Basics“ werden nach wie vor im Rahmen der Gewerkschafts-Abendschule vermittelt, die dauert zwei Jahre lang jeweils zweimal zweieinhalb Stunden in der Woche, da nehmen derzeit steiermarkweit 130 bis 150 Personen daran teil – natürlich in ihrer Freizeit nach der Arbeit, das muss auch einmal erwähnt werden.

Wer sind die TeilnehmerInnen?
Das sind BetriebrätInnen, aber auch einfache Mitglieder – jedes Gewerkschaftsmitglied hat das Recht, die Schule kostenlos zu besuchen. Es sind auch KollegInnen mit Migrationshintergrund dabei – aber es könnten mehr sein.

Welche Bildungsangebote werden über die Abendschule hinaus besonders nachgefragt?
Unsere Mobbingberatung wird sehr stark in Anspruch genommen – Mobbing von Seiten des Arbeitgebers, aber auch unter ArbeitnehmerInnen selbst ist leider ein zunehmendes Phänomen.

Gibt es bestimmte Akzente, die Sie als neuer Bildungssekretär setzen möchten? Und: Sind Sie zufrieden mit der aktuellen Bildungsbereitschaft der ÖGB-Mitglieder?
Zur zweiten Frage: Es gibt leider noch immer Hindernisse für bildungsbereite ArbeitnehmerInnen, ein allgemeiner Rechtsanspruch auf Bildungsfreistellung ist überfällig. Und ja: ich möchte Schwerpunkte setzen, mir geht es darum, mit Hilfe der Bildungsarbeit die Menschen dorthin zurückzuholen, wo sie wirklich stehen, ihnen ihre eigenen Interessen wieder stärker ins Bewusstsein zu rufen. Dazu gehören etwa Verteilungsfragen: Es kann doch nicht sein, dass ein Unternehmenschef oder Manager seine MitarbeiterInnen dazu bringen kann, einen Lohnverzicht zu unterzeichnen, während er selbst sich seine Gage aussuchen kann.
Einen starken Akzent möchte ich auch weiterhin auf die atypischen Arbeitsverhältnisse legen – da geht es einerseits um Bewusstseinsarbeit, weil sich manche der Betroffenen als UnternehmerInnen begreifen, obwohl sie von ihren Auftraggebern oft abhängiger sind als ,normal‘ Beschäftigte.
Und ich möchte die modernen Mittel des E-Learnings stärker in die gewerkschaftliche Bildungsarbeit einbringen, weil sie auch eine Brückenfunktion zu den Nicht-Mitgliedern erfüllen können – allerdings dürfen sie die persönliche Beratung nicht ersetzen.

www.korso.at





Wechsel in der ÖGB Steiermark Bildungsabteilung

1 03 2010

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Nach 47 Berufsjahren geht Landesbildungs-sekretär Mag.Gerhard Winkler mit 1.März 2010 in Pension. Der gelernte Schriftsetzer trat nach mehrjährigem Aufenthalt in Deutschland 1976 in den ÖGB ein und wirkte bis 1991 als Landessekretär für die Gewerkschaft Druck und Papier. Im November 1991 wechselte  Gerhard Winkler in das Bildungsreferat des ÖGB Steiermark, studierte nebenberuflich Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung und setzte seither immer wieder besondere Akzente in den steirischen Gewerk-schaftsabendschulen, die seit vielen Jahren ein Erfolgsprojekt sind. Die Gründung der Galerie WorkArt im Grazer ÖGB-Haus sowie das Mobbing-Beratungsbüro sind weitere Initiativen des bildungs-bewegten Gewerkschafters. Mit interessanten Tagesseminaren in der Möbesakademie und in den steirischen Bezirken hat er tausende Betriebsräte/Betriebsrätinnen und Gewerkschaftsmit-glieder mit Grundlagenwissen gestärkt, in schwierigen betrieblichen Situationen gecoacht und zu persönlicher Weiterbildung motiviert. Gerhard Winkler: „Ich bedanke mich bei allen Betriebsrätinnen und Betriebsräten für das bewiesene Vertrauen, wünsche allen viel Erfolg für ihre wichtige Arbeit und ersuche meinem Nachfolger Klaus Breuss ebensolches Vertrauen entgegenzubringen.“

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Klaus Breuss tritt mit 1. März 2010 die Nachfolge von Gerhard Winkler als Landesbildungssekretär an. Der gelernte Verwaltungsassistent ist seit 2002 im Jugendreferat des ÖGB Steiermark tätig und begann 2007 nebenberuflich ein Volkskunde- und Kulturanthropologiestudium. In vielen Vorträgen und Bildungs-veranstaltungen hat der 28jährige Breuss SchülerInnen, Student-Innen vor allem aber Lehrlingen gewerkschaftliche Positionen erläutert und rege Diskussionen zur beruflichen Bildung geführt. Klaus Breuss: „Ich freue mich darauf, den erfolgreichen Weg der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit weiterzuführen.“





Bildungsblog der GPA-DJP

18 02 2010

Aktuelle Ereignisse, Vorschau auf Seminarangebote, Videos, Twitterimplementierung und viele mehr. Der Link zu alledem: hier








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