Neoliberale Strategien auf der ganzen Welt haben in Bezug auf Arbeitsrechte, Umweltschutz und soziale Sicherheit zu einem Wettlauf nach unten geführt. Profitiert haben davon nur multinationale Konzerne: Wenn Arbeit in „entwickelten“ Ländern zu teuer wird, verlagern sie Produktionen und immer mehr auch Dienstleistungen in so genannte Entwicklungsländer.
Am Beispiel China werden die Auswirkungen der Globalisierung – Ausbeutung von Arbeitskräften, Umwelt und Rohstoffen als Begleiterscheinung des Wirtschaftswachstums diskutiert.
Wir analysieren, wie Konzerne im Rahmen des Standort-wettbewerbs Gewerkschaften und ganze Staaten gegen-einander ausspielen und welche Gegenstrategien auf gewerk-schaftlicher Ebene möglich wären und wie Gewerkschaften in China organisiert sind.
Maga.Pia Lichtblau und MMaga.Claudia Schürz arbeiten im ÖGB-Projekt „Weltumspannend arbeiten“. Sie berichten unter anderem von einer Studienreise nach China im März 2010.
Die Teilnahme an diesem Weiterbildungsangebot, inklusive Mittag-
essen, ist kostenfrei.
Weitere Informationen und Anmeldungen: Telefon (0316) 7071-218