Her mit unserem Europa!

20 06 2011

Wir wollen ein soziales Europa. Die EU-Kommission will das Gegenteil: eine europäische Wirtschaftsregierung, die sich in die Lohnverhandlungen in den EU-Ländern einmischt. Die Gewerkschaften wollen hingegen eine Wirtschaftsregierung, die für die Menschen in Europa arbeitet und nicht für die Spekulanten. Am 21. Juni werden wir das der EU sagen – bei einem Aktionstag in Luxemburg, aber auch mit Aktionen in allen österreichischen Landeshauptstädten.

 

 

 

Eine gute Idee für Europa

Für den Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) bedeutet eine Wirtschaftsregierung, für ein sozialeres und integrativeres Europa für alle BürgerInnen zu arbeiten, insbesondere für die Jungen. Eine verantwortungsvolle Wirtschaftsregierung muss allen sichere und gute Jobs zugänglich machen, eine gute Ausbildung zur Verfügung stellen und für existenzsichernde Einkommen und soziale Sicherheit sorgen. Die Kaufkraft, die Pensionssysteme und der Zugang zu qualitativ hochwertigen sozialen Diensten müssen verteidigt und abgesichert werden.

Auch die Unabhängigkeit der Sozialpartner muss bestehen bleiben, besonders was die Löhne betrifft. Öffentliche Ausgaben für nachhaltige Investitionen dürfen nicht an Budget- und Sparzwängen gekoppelt sein. Und eine Steuer auf Finanztransaktionen muss her! Wir wollen, dass die Spekulanten und Finanzhaie uns zurückzahlen, was wir für sie ausgelegt haben.

Verbreiten auch Sie die Forderungen des EGB und schicken Sie Ihren FreundInnen, Bekannten und KollegInnen eine E-Card!  

>Hier gehts zur E-Card

 

mehr Infos auch unter fairteilen.at





EGB Demonstration 09.04.11 in Budapest

31 03 2011

Die Finanzkrise hat Europa in eine unheilvolle Situation gebracht: Mehr als
23 Millionen Arbeitslose, Millionen Menschen in prekären
Arbeitsverhältnissen, und soziale Spannungen nehmen überall zu. Die
einzigen Antworten der Europäischen Regierungen darauf waren drastische
Sparmaßnahmen.

GewerkschafterInnen aus ganz Europa werden am 9. April in Budapest für ein
soziales Europa, Jobs, Wohlstand, gerechte Steuern und Gesetze
demonstrieren.

In der ÖGB-Vorstandssitzung am 24.02.2011 wurde die Teilnahme an der
EGB-Demonstration in Budapest am 09. April 2011 mit dem Ziel 1.000
TeilnehmerInnen aus Österreich beschlossen.Der ÖGB Steiermark lädt dich und
alle Interessierten daher herzlichst dazu ein, an dieser Demo in Budapest
teilzunehmen.

Anmeldung und Auskunft:
ÖGB Regionalsekretariat Graz Umgebung, 8020  Graz,  Karl-Morre-Straße  32, Tel. 0664/6145161 oder per  Mail  heinrich.kern@oegb.at bis spätestens 28. März 2011

Auf  der  ÖGB Homepage (www.oegb.at/demo) gibt es eine Seite über die Demo.
Diese  Seite  wird  ständig  aktualisiert und es wird auch laufend über die
Demo berichtet.

WIR HABEN DIE KRISE NICHT VERURSACHT.
Wir lehnen eine Ideologie ab, die den Wettbewerb zum einzigen Element
des Zusammenlebens in Europa macht.

Wir lehnen die Kürzung von Löhnen, Sozialleistungen und Pensionen ab.

Wir lehnen die Aufweichung von Arbeitsrechten und soziale
Rückschritte ab.

WIR WOLLEN EIN SOZIALERES EUROPA.
Wir verlangen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer.

Wir verlangen eine nachhaltige Politik für Wachstum und Beschäftigung, die auch ökologisch verträglich ist.

Wir verlangen verstärkte Koordinierung in steuerlichen Fragen und mehr Transparenz, um Sozialdumping in Europa zu verhindern.





Buch der Woche: DIE EUROPÄISCHE CHANCE

27 08 2010
DIE EUROPÄISCHE CHANCE
NEUSTART NACH DER KRISE

Margaretha Kopeinig/Wolfgang Petritsch


Die europäische Chance
192 Seiten
Kremayr & Scheriau Verlag, 2010
ISBN: 978-3-218-00807-5
EUR 21,90

Europa ist ein Garant für Frieden und Wohlstand. Es gilt, die aktuellen Herausforderungen anzupacken: Klimawandel – Energiefragen – Armut – Ernährung – Migration – demografische Entwicklung – die Finanzierung des Sozialstaates. Politische Aufgaben dieser Dimension sind von einzelnen Staaten nicht zu bewältigen. Dazu braucht es ein gemeinsames Vorgehen. Die Straffung der europäischen Spielregeln, die Vereinfachung des komplizierten Systems, ein Europa, das näher an die Bürger heranrückt, ein qualitativer, nicht nur quantitativer Maßstab für Wachstum – darin liegt die Chance der EU. Die Bürger erwarten europäische „Leadership“ und konkrete Antworten.

Wie sich die Europäische Union verändern muss, welche Wege es gibt, vom kleinlichen politischen Hickhack wegzukommen und zu einer wirklich zukunftsorientierten, menschennahen Politik zu finden, das ist Thema dieses Buches. Essayistisch, analytisch, hochinformativ: Zwei Top-Experten auf dem Gebiet der Europa-Politik zeigen die Stärken und Schwächen der EU auf, erläutern ihre Chancen und umreißen die Gefahren, denen sie ausgesetzt ist.

Verlag des ÖGB GmbH || Fachbuchhandlung
Rathausstraße 21 | A-1010 Wien | Tel.: +43 (0)1 405 49 98 – 132 | Fax: +43 (0)1 405 49 98 – 136
E-Mail: fachbuchhandlung@oegbverlag.atwww.oegbverlag.at
Verlag des ÖGB GmbH | Stiegenhaus B/2.Stock | Johann-Böhm-Platz 1 | A-1020 Wien
UID: ATU 55591005 | DVR: 046 655 | FN 226769i







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