Spekulantensteuer – JETZT!

8 04 2011

(GO-News/ÖGB) Anfang März haben hunderttausende Bürgerinnen und Bürger ihre Abgeordneten im Europäischen Parlament erfolgreich dazu aufgefordert, für die Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen zu stimmen. Bis 19. April läuft nun die Konsultation der Europäischen Kommission über diesen Antrag. Dabei können Institutionen sowie jede Bürgerin und jeder Bürger ihre Stellungnahmen einbringen. Jetzt gilt es, auch die Europäische Kommission zu überzeugen. Denn die steht bisher auf der Bremse.

Unterstützen Sie die Online-Petition!

Machen Sie der EU-Kommission deutlich, dass das Wohl und der Wille der Bürgerinnen und Bürger wichtiger ist als die Interessen der Finanzlobby. ÖGB und AK haben dazu erneut eine Online-Petition für die Finanztransaktionssteuer gestartet.

Auf www.financialtransactiontax.eu können alle BürgerInnen der EU eine E-Mail mit der Forderung nach Einführung der Finanztransaktionssteuer an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, an Steuerkommissar Algirdas Semeta und an die/den KommissarIn ihres Landes schicken.

Was bringt die Spekulantensteuer?

Diese Steuer würde sicherstellen, dass nicht nur die ArbeitnehmerInnen die Zeche für die Krise zahlen, sondern auch jene, die diese wesentlich mitverursacht haben, nämlich die Spekulanten. Schon bei einem Steuersatz von einem Promille könnte eine europaweite Finanztransaktionssteuer rund 250 Milliarden Euro bringen – das Doppelte des EU-Budgets. Bei diesem Steuersatz wäre die Steuer für die BürgerInnen und die Realwirtschaft kaum wahrnehmbar, ein gutes Sozial- und Bildungssystem könnte finanziert werden.

> Unterstützen Sie hier die Online-Petition!

FairTeilen

Bildquelle: http://www.dreamstime.com

 





Schwerpunkt 2010: “FAIR TEILEN”

19 02 2010

Breite Umverteilung ist für den ÖGB und die Gewerkschaften Schwerpunkthema im Jahr 2010. Die Wirtschaft erholt sich, Aktienkurse steigen, die Arbeitslosigkeit aber auch – wir müssen jetzt die richtigen Lehren aus der Krise ziehen. Es geht um einen Systemwechsel – mit mehr Beiträgen von Vermögenden zum Gemeinwohl.
Ziel von FAIR TEILEN ist es, ein Umdenken einzuleiten, den Sozialstaat zu sichern, zu stärken und auszubauen. Geld dafür gibt es genug – es ist nur falsch verteilt. Daher: FAIR TEILEN.

Unter dem Link www.fairteilen.at gibt es mehr und ausführliche Informationen zu diesem Schwerpunkt.

Bild: www.fairteilen.at








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