Lehrgang: Global denken, global handeln!

1 04 2011

Das Schlagwort Globalisierung ist in aller Munde. Und tatsächlich sind gerade Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der ganzen Welt massiv von Globalisierung betroffen. Multinationale Konzerne nutzen globale Strategien geschickt aus, um ihre Profite immer weiter zu steigern: Wenn Arbeit in “entwickelten” Ländern zu teuer wird, verlagern sie Produktionen und immer mehr auch Dienstleistungen in Billiglohnländer – sehr oft so genannte Entwicklungsländer. Mit fehlenden Sozialstandards, Arbeitsrechten und Umweltauflagen lässt sich billig produzieren…Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlieren hier wie dort: Schon die Drohung, Produktionen zu verlagern, macht Gewerkschaften und ganze Staaten er-pressbar. Ein Wettlauf nach unten ist die Folge. Weltweite Wirtschaftskrisen verstärken diese Entwicklung noch.

Damit Menschen in Entwicklungs- und Industrieländern nicht unter die Räder kommen, hilft nur eins: Gewerkschaften müssen weltweit zusammenarbeiten! Wie wir globale Strukturen gemeinsam verändern und mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf der ganzen Welt zusammenarbeiten können und wie wir dadurch alle profitieren – das erarbeiten wir im Lehrgang.

Teilnahmevoraussetzungen:
Der Lehrgang richtet sich an MitarbeiterInnen von Gewerkschaften und ÖGB, BetriebsrätInnen und Gewerkschaftsmitglieder ebenso wie an MitarbeiterInnen von NGOs, die im Bereich soziale Menschen- und Arbeitsrechte aktiv sind. Alle TeilnehmerInnen sollen sich für internationale Gewerkschaftsarbeit interessieren und zu deren Stärkung aktiv beitragen wollen. Die TeilnehmerInnen werden während des gesamten Lehrgangs durch MentorInnen aus dem gewerkschaftlichen oder NGO-Bereich begleitet und unterstützt.

Termine:
Der Lehrgang besteht aus sieben zweitägigen Modulen. Sie beginnen am Anreisetag um 18.00 Uhr und enden am Abreisetag um 16.00 Uhr.

Link zur Anmeldung: hier

Bildquelle: http://rocknord.net/nachrichten/wp-content/uploads/2009/07/globalisierung.jpg





China – Auf dem Weg zum “Global Player”?

31 03 2010

Neoliberale Strategien auf der ganzen Welt haben in Bezug auf Arbeitsrechte, Umweltschutz und soziale Sicherheit zu einem Wettlauf nach unten geführt. Profitiert haben davon nur multinationale Konzerne: Wenn Arbeit in „entwickelten“ Ländern zu teuer wird, verlagern sie Produktionen und immer mehr auch Dienstleistungen in so genannte Entwicklungsländer.
Am Beispiel China werden die Auswirkungen der Globalisierung – Ausbeutung von Arbeitskräften, Umwelt und Rohstoffen als Begleiterscheinung des Wirtschaftswachstums diskutiert.
Wir analysieren, wie Konzerne im Rahmen des Standort-wettbewerbs Gewerkschaften und ganze Staaten gegen-einander ausspielen und welche Gegenstrategien auf gewerk-schaftlicher Ebene möglich wären und wie Gewerkschaften in China organisiert sind.
Maga.Pia Lichtblau und MMaga.Claudia Schürz arbeiten im ÖGB-Projekt „Weltumspannend arbeiten“. Sie berichten unter anderem von einer Studienreise nach China im März 2010.
Die Teilnahme an diesem Weiterbildungsangebot, inklusive Mittag-
essen, ist kostenfrei.
Weitere Informationen und Anmeldungen: Telefon (0316) 7071-218








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